Spezialangebote

Spezielle Angebote des SMK

„Partnerschafts-Fitness“
Die allermeisten Menschen bringen ihr Auto öfter in die Inspektion als ihre Partnerschaft. Das ist bedauerlich, da auch eine langfristige Partnerschaft eine gewisse „Wartung“ und einen gewissen „Service“ benötigt, für den die Partner im Alltagstress meist keine Zeit haben und den ein Außenstehender mit neutralem Blick zumeist auch besser leisten kann. Dabei geht es nicht um irgendwelche „Störungen“ – seien es individuelle, partnerschaftliche oder sexuelle –, sondern um das sorgfältige Ausloten der Stärken und Ressourcen, der Problembereiche und der ungenutzten Potenziale der Beziehung. Viele Partnerschaften rosten im Lauf der Jahre etwas ein, verlieren an Vitalität und Schwung, leiden unter der Anzahl an beruflichen und privaten Verpflichtungen oder sind in einer zu großen Routine erstarrt. Hier setzt das Angebot „Partnerschafts-Fitness“ des SMK an: wir setzen uns mit Ihnen zusammen, analysieren eingehend die angesprochenen Bereiche und entwickeln daraus (wieder mit Ihnen zusammen) die besten Ausbau- und Veränderungsmöglichkeiten, um ihre Partnerschaft noch fitter bzw. wieder fit zu machen. Wie immer im SMK gibt es dafür kein Standardschema, sondern wir richten uns nach ihrer speziellen Konstellation sowie ihren ganz individuellen Bedürfnissen und Wünschen und stellen Ihnen dafür unsere jahrzehntelang gewachsene Erfahrung, verschiedene Tools und unsere Fachkenntnisse zur Verfügung.

Urologie-Plus
Viele Menschen empfinden eine Scheu, über ihre sexuellen Bedürfnisse und Probleme beim Arzt zu sprechen, gerade wenn urologische Erkrankungen vorliegen. Potenzprobleme, Erregungs- und Orgasmusstörungen, Lustlosigkeit, Schmerzen bei der Sexualität, wiederkehrende Harnwegsentzündungen und Vaginismus sind weit verbreitet und häufig mit urologischen Beschwerden vergesellschaftet. Besonders belastend für die Partnerschaft empfinden Patienten und deren Partnerinnen/Partner sexuelle Funktionsstörungen, die im Rahmen einer Krebserkrankung auftreten können. Dabei werden   häufig Operationen, Bestrahlung oder Chemotherapie im Rahmen der Behandlung notwendig, die nicht   selten zu unterschiedlichen Einschränkungen in der Sexualität führen. Diese sexuellen Probleme lassen sich in eher körperliche und eher psychische Probleme unterteilen:

Körperliche Probleme:

  • allgemeine Verschlechterung des Allgemeinbefindens, Erschöpfung, Übelkeit
  • behandlungsbedingte anatomische Schädigung von Organen und Organsystemen nach medizinischen Eingriffen
  • Wundschmerzen, Scheidentrockenheit mit Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Strahlentherapie, Lageveränderung der Organe und Verwachsungen
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Körperbildveränderung
  • ungewollte Kinderlosigkeit aufgrund von Eingriffen. Sexuelle Funktionsstörungen als Folge onkologischer Erkrankungen und deren Behandlung

Psychische Probleme:

  • Konfrontation mit der Diagnose Krebs mit Auswirkung auf das Selbstbild und Selbstwertgefühl
  • Ängste und depressive Verstimmungen durch die Erkrankung
  • Scham, Ekel (z.B. durch Stoma, Brustentfernung, etc. )
  • Wissensdefizite, Fehlvorstellungen (Mythen) über Sexualität
  • Versagensängste
  • falsche Erwartungen, Auslösung von Partnerschaftskonflikten

Eine Krebserkrankung bedeutet für viele Patienten häufig auch eine tiefe seelische Verletzung. Es kann zu Selbstzweifeln sowie zu Ängsten kommen, nicht mehr zu genügen oder zu versagen. Auch der Partner/die Partnerin muss mit der neuen Situation umgehen lernen. Deshalb kann eine sexualmedizinische Beratung oder Begleitung sehr hilfreich sein.
Bei uns haben Sie die Möglichkeit, diese Themen im Rahmen einer Beratungs-Sprechstunde offen anzusprechen. Dabei werden urologische Befunde und deren Bedeutung für Sexualität und Partnerschaft Patienten(paar) orientiert an Ihren jeweiligen Bedürfnissen erläutert und Therapieoptionen dargestellt. So können dann gemeinsam nachhaltige und individuelle  Lösungen und Wege gefunden werden.